Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, stellt sich für viele Paare eine entscheidende Frage: Welche Verhütungsmethode ist langfristig die richtige? Die Anforderungen an die Verhütung verändern sich, sobald kein weiterer Kinderwunsch mehr besteht – Zuverlässigkeit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit rücken dabei stärker in den Vordergrund als je zuvor.
Der Markt bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, von hormonellen Methoden über mechanische Verhütungsmittel bis hin zu dauerhaften Lösungen wie der Sterilisation. Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die individuell abgewogen werden sollten – am besten in einem offenen Gespräch mit einer gynäkologischen Fachkraft. Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Optionen, die nach der Familienplanung zur Verfügung stehen.
✅ Langzeitverhütung im Fokus: Nach abgeschlossener Familienplanung bevorzugen viele Paare besonders zuverlässige und wartungsarme Methoden wie die Hormonspirale oder das Implantat.
⚕️ Dauerhafte Optionen möglich: Sterilisation (bei Mann oder Frau) gilt als sicherste Methode mit über 99 % Verhütungssicherheit und ist seit 2026 in Deutschland eine der meistgefragten Optionen.
💬 Individuelle Beratung entscheidend: Die optimale Methode hängt von Gesundheitszustand, Lebensweise und persönlichen Präferenzen ab – eine ärztliche Beratung ist unbedingt empfohlen.
Verhütung nach der Familienplanung: Warum das Thema so wichtig ist
Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und keine weiteren Kinder gewünscht werden, stellt sich für viele Paare eine entscheidende Frage: Welche Verhütungsmethode ist nun die richtige? Gerade in dieser Lebensphase verändern sich Bedürfnisse, körperliche Voraussetzungen und persönliche Prioritäten – und damit auch die Anforderungen an eine geeignete Verhütung. Hinzu kommt, dass der Alltag mit Familie und den damit verbundenen Belastungen oft wenig Raum lässt, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei ist eine bewusste Entscheidung für die richtige Verhütungsmethode nach der Familienplanung nicht nur eine Frage der Gesundheit, sondern auch der Lebensqualität und Partnerschaft.
Den eigenen Körper verstehen: Veränderungen nach abgeschlossener Familienplanung
Mit dem Abschluss der Familienplanung beginnt für viele Menschen eine neue Phase, in der sich der eigene Körper auf vielfältige Weise verändern kann. Besonders Frauen bemerken häufig hormonelle Schwankungen, die sich auf den Zyklus, das Wohlbefinden und die allgemeine Gesundheit auswirken – unabhängig davon, welche Verhütungsmethode bisher angewendet wurde. Gleichzeitig verändert sich auch die Perspektive auf den eigenen Körper: Wer keine weiteren Kinder mehr möchte, denkt zunehmend über dauerhafte Verhütung bei abgeschlossener Familienplanung nach, um sich langfristig von monatlichen Verhütungsroutinen zu befreien. Das Verständnis für körperliche Veränderungen – etwa in den Wechseljahren oder durch nachlassende Fruchtbarkeit – spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Wahl der passenden Methode. Wer seinen Körper gut kennt und regelmäßig ärztlichen Rat einholt, kann gemeinsam mit medizinischen Fachkräften die individuell beste Entscheidung für die eigene Gesundheit und Lebensqualität treffen.
Die wichtigsten Verhütungsmethoden im Überblick

Wer die Familienplanung abgeschlossen hat, steht vor der Frage, welche Verhütungsmethode langfristig am besten geeignet ist. Zu den gängigsten Optionen zählen dabei die Hormonspirale, die Kupferspirale, die Sterilisation sowie hormonelle Methoden wie die Pille oder das Verhütungspflaster. Jede dieser Methoden unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Wirkdauer, Verträglichkeit und dem Grad der Sicherheit, weshalb eine individuelle Beratung durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen unerlässlich ist. Ähnlich wie bei der frühzeitigen Aufklärung und Prävention in anderen Lebensbereichen gilt auch hier: Je besser man informiert ist, desto bewusster und sicherer lässt sich die richtige Entscheidung treffen.
Dauerhafte Verhütungsmethoden: Sterilisation als Option
Für Menschen, die ihre Familienplanung als abgeschlossen betrachten, kann die Sterilisation eine dauerhaft zuverlässige Verhütungsmethode darstellen. Beim Mann wird ein Vasektomie genannter Eingriff durchgeführt, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden, während bei der Frau die Eileiter verschlossen oder entfernt werden, was als Tubenligatur bezeichnet wird. Beide Eingriffe gelten als sehr sicher und haben eine Versagerquote von unter einem Prozent, sollten jedoch als unwiderrufliche Entscheidung betrachtet werden, da eine Rückgängigmachung zwar möglich, aber nicht garantiert erfolgreich ist. Vor einer Sterilisation empfiehlt sich daher eine eingehende ärztliche Beratung, um sicherzustellen, dass diese Methode zur persönlichen Lebenssituation passt.
- Die Sterilisation ist eine der zuverlässigsten Verhütungsmethoden mit einer Versagerquote unter einem Prozent.
- Beim Mann spricht man von einer Vasektomie, bei der Frau von einer Tubenligatur.
- Der Eingriff sollte als dauerhafte und endgültige Entscheidung betrachtet werden.
- Eine Rückgängigmachung ist medizinisch möglich, aber nicht zuverlässig erfolgreich.
- Eine ausführliche ärztliche Beratung vor dem Eingriff ist unbedingt empfehlenswert.
Hormonelle und nicht-hormonelle Alternativen nach der Familienplanung
Wer die Familienplanung abgeschlossen hat, steht vor der Entscheidung, welche Verhütungsmethode langfristig am besten geeignet ist. Dabei stehen sowohl hormonelle als auch nicht-hormonelle Alternativen zur Verfügung, die je nach individuellen Bedürfnissen und gesundheitlichen Voraussetzungen gewählt werden können. Zu den hormonellen Methoden zählen unter anderem die Hormonspirale, die Dreimonatsspritze oder das Hormonimplantat, die alle eine zuverlässige und langfristige Verhütung ermöglichen. Nicht-hormonelle Alternativen wie die Kupferspirale oder das Kupferkettenimplantat bieten hingegen eine hormonfreie Option, die besonders für Frauen geeignet ist, die auf synthetische Hormone verzichten möchten. Die Wahl der richtigen Methode sollte stets in enger Absprache mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin getroffen werden, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und den persönlichen Lebensumständen gerecht zu werden.
💡 Hormonelle Methoden: Hormonspirale, Implantat und Dreimonatsspritze bieten langfristigen Schutz mit hoher Sicherheit.
💡 Nicht-hormonelle Methoden: Die Kupferspirale wirkt bis zu 10 Jahre zuverlässig – ganz ohne Hormone.
💡 Individuelle Beratung: Die optimale Methode hängt von Gesundheitszustand und persönlichen Präferenzen ab – ärztliche Beratung ist essenziell.
Den richtigen Weg finden: Beratung und persönliche Entscheidung
Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode nach Abschluss der Familienplanung ist eine zutiefst persönliche Entscheidung, die gut durchdacht sein will. Eine gynäkologische Beratung ist dabei unerlässlich, denn nur ein Arzt oder eine Ärztin kann individuelle Faktoren wie Gesundheitszustand, Alter und persönliche Präferenzen umfassend berücksichtigen. Ähnlich wie beim sicheren Erlernen neuer Fähigkeiten gilt auch hier: Mit der richtigen Begleitung und ausreichend Informationen lässt sich die beste Entscheidung für die eigene Lebenssituation treffen.
Häufige Fragen zu Verhütung nach Familienplanung
Welche Verhütungsmethoden eignen sich nach Abschluss der Familienplanung besonders gut?
Nach dem Abschluss der Familienplanung stehen langfristige und dauerhafte Kontrazeptionsmethoden im Vordergrund. Besonders bewährt haben sich die Sterilisation – sowohl beim Mann als Vasektomie als auch bei der Frau als Tubenligatur – sowie hormonfreie Langzeitverhütung wie die Kupferspirale. Diese Methoden bieten einen zuverlässigen Konzeptionsschutz ohne täglichen Aufwand. Die Wahl der geeigneten Empfängnisverhütung sollte individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden, da gesundheitliche und persönliche Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
Ist eine Sterilisation nach der Familienplanung rückgängig zu machen?
Die Sterilisation – ob Vasektomie beim Mann oder Tubenligatur bei der Frau – gilt grundsätzlich als dauerhafte Verhütungsmethode und sollte als endgültig betrachtet werden. Eine Refertilisierung ist zwar medizinisch möglich, jedoch aufwendig, kostspielig und nicht immer erfolgreich. Die Erfolgsquote hängt stark vom Zeitraum seit dem Eingriff und dem Alter ab. Wer sich unsicher ist, ob die Familienplanung wirklich abgeschlossen ist, sollte zunächst auf reversible Langzeitkontrazeptiva wie die Kupferspirale oder das Hormonimplantat zurückgreifen.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Kupferspirale und Hormonspirale nach abgeschlossener Familienplanung?
Sowohl die Kupferspirale als auch die Hormonspirale sind langfristige intrauterine Verhütungsmittel mit hoher Sicherheit. Die Kupferspirale wirkt hormonlos und kann bis zu zehn Jahre im Körper verbleiben, was sie besonders für Frauen geeignet macht, die keine hormonelle Kontrazeption wünschen. Die Hormonspirale gibt geringe Mengen Gestagen ab, kann die Regelblutung reduzieren oder ganz unterdrücken und ist ebenfalls mehrere Jahre wirksam. Beide Methoden sind nach abgeschlossener Familienplanung gut geeignet – die Entscheidung hängt von individuellen Verträglichkeiten und Vorlieben ab.
Ab welchem Alter lohnt sich eine dauerhafte Verhütungsmethode nach der Familienplanung?
Ein bestimmtes Mindestalter für dauerhafte Kontrazeptionsmethoden wie die Sterilisation ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch empfehlen Ärztinnen und Ärzte in der Regel, diesen Schritt erst nach reiflicher Überlegung und idealerweise jenseits des 30. Lebensjahres zu gehen. Jüngere Personen neigen statistisch häufiger dazu, ihre Entscheidung später zu bereuen. Für Frauen unter 35, die keine weiteren Kinder möchten, können reversible Langzeitverhütungsmethoden wie Hormonspirale, Kupferkette oder Implantat eine sinnvolle Übergangslösung bis zur endgültigen Entscheidung sein.
Muss man nach der Menopause noch verhüten?
In der Perimenopause ist eine Schwangerschaft trotz unregelmäßiger Zyklen noch möglich, weshalb ein zuverlässiger Konzeptionsschutz weiterhin empfohlen wird. Medizinische Fachgesellschaften raten dazu, die Verhütung mindestens zwölf Monate nach der letzten Menstruationsblutung beizubehalten – bei Frauen unter 50 sogar bis zu zwei Jahre. Erst nach dieser Zeit gilt die natürliche Empfängnisunfähigkeit als gesichert. Frauen in der Menopause sollten die Wahl ihrer Verhütungsmethode mit ihrer Gynäkologin abstimmen, da hormonelle Kontrazeptiva in dieser Lebensphase besonderer Abwägung bedürfen.
Welche Verhütungsmethode ist nach der Familienplanung für Männer sinnvoll?
Für Männer, bei denen die Familienplanung abgeschlossen ist, stellt die Vasektomie die zuverlässigste und dauerhafteste Verhütungsoption dar. Der ambulante Eingriff ist minimalinvasiv, wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und hat eine sehr geringe Komplikationsrate. Alternativ bleibt das Kondom als bewährtes Barriereverhütungsmittel eine Option, bietet jedoch keinen vergleichbaren Langzeitschutz. Eine hormonelle männliche Kontrazeption ist derzeit noch nicht als Standardmethode verfügbar. Die Vasektomie entlastet die Partnerin von der alleinigen Verantwortung für die Empfängnisverhütung und gilt als sicherer, gut verträglicher Eingriff.
Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, stellt sich für viele Paare eine entscheidende Frage: Welche Verhütungsmethode ist langfristig die richtige? Die Anforderungen an die Verhütung verändern sich, sobald kein weiterer Kinderwunsch mehr besteht – Zuverlässigkeit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit rücken dabei stärker in den Vordergrund als je zuvor.
Der Markt bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, von hormonellen Methoden über mechanische Verhütungsmittel bis hin zu dauerhaften Lösungen wie der Sterilisation. Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die individuell abgewogen werden sollten – am besten in einem offenen Gespräch mit einer gynäkologischen Fachkraft. Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Optionen, die nach der Familienplanung zur Verfügung stehen.
✅ Langzeitverhütung im Fokus: Nach abgeschlossener Familienplanung bevorzugen viele Paare besonders zuverlässige und wartungsarme Methoden wie die Hormonspirale oder das Implantat.
⚕️ Dauerhafte Optionen möglich: Sterilisation (bei Mann oder Frau) gilt als sicherste Methode mit über 99 % Verhütungssicherheit und ist seit 2026 in Deutschland eine der meistgefragten Optionen.
💬 Individuelle Beratung entscheidend: Die optimale Methode hängt von Gesundheitszustand, Lebensweise und persönlichen Präferenzen ab – eine ärztliche Beratung ist unbedingt empfohlen.
Verhütung nach der Familienplanung: Warum das Thema so wichtig ist
Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und keine weiteren Kinder gewünscht werden, stellt sich für viele Paare eine entscheidende Frage: Welche Verhütungsmethode ist nun die richtige? Gerade in dieser Lebensphase verändern sich Bedürfnisse, körperliche Voraussetzungen und persönliche Prioritäten – und damit auch die Anforderungen an eine geeignete Verhütung. Hinzu kommt, dass der Alltag mit Familie und den damit verbundenen Belastungen oft wenig Raum lässt, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei ist eine bewusste Entscheidung für die richtige Verhütungsmethode nach der Familienplanung nicht nur eine Frage der Gesundheit, sondern auch der Lebensqualität und Partnerschaft.
Den eigenen Körper verstehen: Veränderungen nach abgeschlossener Familienplanung
Mit dem Abschluss der Familienplanung beginnt für viele Menschen eine neue Phase, in der sich der eigene Körper auf vielfältige Weise verändern kann. Besonders Frauen bemerken häufig hormonelle Schwankungen, die sich auf den Zyklus, das Wohlbefinden und die allgemeine Gesundheit auswirken – unabhängig davon, welche Verhütungsmethode bisher angewendet wurde. Gleichzeitig verändert sich auch die Perspektive auf den eigenen Körper: Wer keine weiteren Kinder mehr möchte, denkt zunehmend über dauerhafte Verhütung bei abgeschlossener Familienplanung nach, um sich langfristig von monatlichen Verhütungsroutinen zu befreien. Das Verständnis für körperliche Veränderungen – etwa in den Wechseljahren oder durch nachlassende Fruchtbarkeit – spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Wahl der passenden Methode. Wer seinen Körper gut kennt und regelmäßig ärztlichen Rat einholt, kann gemeinsam mit medizinischen Fachkräften die individuell beste Entscheidung für die eigene Gesundheit und Lebensqualität treffen.
Die wichtigsten Verhütungsmethoden im Überblick

Wer die Familienplanung abgeschlossen hat, steht vor der Frage, welche Verhütungsmethode langfristig am besten geeignet ist. Zu den gängigsten Optionen zählen dabei die Hormonspirale, die Kupferspirale, die Sterilisation sowie hormonelle Methoden wie die Pille oder das Verhütungspflaster. Jede dieser Methoden unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Wirkdauer, Verträglichkeit und dem Grad der Sicherheit, weshalb eine individuelle Beratung durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen unerlässlich ist. Ähnlich wie bei der frühzeitigen Aufklärung und Prävention in anderen Lebensbereichen gilt auch hier: Je besser man informiert ist, desto bewusster und sicherer lässt sich die richtige Entscheidung treffen.
Dauerhafte Verhütungsmethoden: Sterilisation als Option
Für Menschen, die ihre Familienplanung als abgeschlossen betrachten, kann die Sterilisation eine dauerhaft zuverlässige Verhütungsmethode darstellen. Beim Mann wird ein Vasektomie genannter Eingriff durchgeführt, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden, während bei der Frau die Eileiter verschlossen oder entfernt werden, was als Tubenligatur bezeichnet wird. Beide Eingriffe gelten als sehr sicher und haben eine Versagerquote von unter einem Prozent, sollten jedoch als unwiderrufliche Entscheidung betrachtet werden, da eine Rückgängigmachung zwar möglich, aber nicht garantiert erfolgreich ist. Vor einer Sterilisation empfiehlt sich daher eine eingehende ärztliche Beratung, um sicherzustellen, dass diese Methode zur persönlichen Lebenssituation passt.
- Die Sterilisation ist eine der zuverlässigsten Verhütungsmethoden mit einer Versagerquote unter einem Prozent.
- Beim Mann spricht man von einer Vasektomie, bei der Frau von einer Tubenligatur.
- Der Eingriff sollte als dauerhafte und endgültige Entscheidung betrachtet werden.
- Eine Rückgängigmachung ist medizinisch möglich, aber nicht zuverlässig erfolgreich.
- Eine ausführliche ärztliche Beratung vor dem Eingriff ist unbedingt empfehlenswert.
Hormonelle und nicht-hormonelle Alternativen nach der Familienplanung
Wer die Familienplanung abgeschlossen hat, steht vor der Entscheidung, welche Verhütungsmethode langfristig am besten geeignet ist. Dabei stehen sowohl hormonelle als auch nicht-hormonelle Alternativen zur Verfügung, die je nach individuellen Bedürfnissen und gesundheitlichen Voraussetzungen gewählt werden können. Zu den hormonellen Methoden zählen unter anderem die Hormonspirale, die Dreimonatsspritze oder das Hormonimplantat, die alle eine zuverlässige und langfristige Verhütung ermöglichen. Nicht-hormonelle Alternativen wie die Kupferspirale oder das Kupferkettenimplantat bieten hingegen eine hormonfreie Option, die besonders für Frauen geeignet ist, die auf synthetische Hormone verzichten möchten. Die Wahl der richtigen Methode sollte stets in enger Absprache mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin getroffen werden, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und den persönlichen Lebensumständen gerecht zu werden.
💡 Hormonelle Methoden: Hormonspirale, Implantat und Dreimonatsspritze bieten langfristigen Schutz mit hoher Sicherheit.
💡 Nicht-hormonelle Methoden: Die Kupferspirale wirkt bis zu 10 Jahre zuverlässig – ganz ohne Hormone.
💡 Individuelle Beratung: Die optimale Methode hängt von Gesundheitszustand und persönlichen Präferenzen ab – ärztliche Beratung ist essenziell.
Den richtigen Weg finden: Beratung und persönliche Entscheidung
Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode nach Abschluss der Familienplanung ist eine zutiefst persönliche Entscheidung, die gut durchdacht sein will. Eine gynäkologische Beratung ist dabei unerlässlich, denn nur ein Arzt oder eine Ärztin kann individuelle Faktoren wie Gesundheitszustand, Alter und persönliche Präferenzen umfassend berücksichtigen. Ähnlich wie beim sicheren Erlernen neuer Fähigkeiten gilt auch hier: Mit der richtigen Begleitung und ausreichend Informationen lässt sich die beste Entscheidung für die eigene Lebenssituation treffen.
Häufige Fragen zu Verhütung nach Familienplanung
Welche Verhütungsmethoden eignen sich nach Abschluss der Familienplanung besonders gut?
Nach dem Abschluss der Familienplanung stehen langfristige und dauerhafte Kontrazeptionsmethoden im Vordergrund. Besonders bewährt haben sich die Sterilisation – sowohl beim Mann als Vasektomie als auch bei der Frau als Tubenligatur – sowie hormonfreie Langzeitverhütung wie die Kupferspirale. Diese Methoden bieten einen zuverlässigen Konzeptionsschutz ohne täglichen Aufwand. Die Wahl der geeigneten Empfängnisverhütung sollte individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden, da gesundheitliche und persönliche Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
Ist eine Sterilisation nach der Familienplanung rückgängig zu machen?
Die Sterilisation – ob Vasektomie beim Mann oder Tubenligatur bei der Frau – gilt grundsätzlich als dauerhafte Verhütungsmethode und sollte als endgültig betrachtet werden. Eine Refertilisierung ist zwar medizinisch möglich, jedoch aufwendig, kostspielig und nicht immer erfolgreich. Die Erfolgsquote hängt stark vom Zeitraum seit dem Eingriff und dem Alter ab. Wer sich unsicher ist, ob die Familienplanung wirklich abgeschlossen ist, sollte zunächst auf reversible Langzeitkontrazeptiva wie die Kupferspirale oder das Hormonimplantat zurückgreifen.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Kupferspirale und Hormonspirale nach abgeschlossener Familienplanung?
Sowohl die Kupferspirale als auch die Hormonspirale sind langfristige intrauterine Verhütungsmittel mit hoher Sicherheit. Die Kupferspirale wirkt hormonlos und kann bis zu zehn Jahre im Körper verbleiben, was sie besonders für Frauen geeignet macht, die keine hormonelle Kontrazeption wünschen. Die Hormonspirale gibt geringe Mengen Gestagen ab, kann die Regelblutung reduzieren oder ganz unterdrücken und ist ebenfalls mehrere Jahre wirksam. Beide Methoden sind nach abgeschlossener Familienplanung gut geeignet – die Entscheidung hängt von individuellen Verträglichkeiten und Vorlieben ab.
Ab welchem Alter lohnt sich eine dauerhafte Verhütungsmethode nach der Familienplanung?
Ein bestimmtes Mindestalter für dauerhafte Kontrazeptionsmethoden wie die Sterilisation ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch empfehlen Ärztinnen und Ärzte in der Regel, diesen Schritt erst nach reiflicher Überlegung und idealerweise jenseits des 30. Lebensjahres zu gehen. Jüngere Personen neigen statistisch häufiger dazu, ihre Entscheidung später zu bereuen. Für Frauen unter 35, die keine weiteren Kinder möchten, können reversible Langzeitverhütungsmethoden wie Hormonspirale, Kupferkette oder Implantat eine sinnvolle Übergangslösung bis zur endgültigen Entscheidung sein.
Muss man nach der Menopause noch verhüten?
In der Perimenopause ist eine Schwangerschaft trotz unregelmäßiger Zyklen noch möglich, weshalb ein zuverlässiger Konzeptionsschutz weiterhin empfohlen wird. Medizinische Fachgesellschaften raten dazu, die Verhütung mindestens zwölf Monate nach der letzten Menstruationsblutung beizubehalten – bei Frauen unter 50 sogar bis zu zwei Jahre. Erst nach dieser Zeit gilt die natürliche Empfängnisunfähigkeit als gesichert. Frauen in der Menopause sollten die Wahl ihrer Verhütungsmethode mit ihrer Gynäkologin abstimmen, da hormonelle Kontrazeptiva in dieser Lebensphase besonderer Abwägung bedürfen.
Welche Verhütungsmethode ist nach der Familienplanung für Männer sinnvoll?
Für Männer, bei denen die Familienplanung abgeschlossen ist, stellt die Vasektomie die zuverlässigste und dauerhafteste Verhütungsoption dar. Der ambulante Eingriff ist minimalinvasiv, wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und hat eine sehr geringe Komplikationsrate. Alternativ bleibt das Kondom als bewährtes Barriereverhütungsmittel eine Option, bietet jedoch keinen vergleichbaren Langzeitschutz. Eine hormonelle männliche Kontrazeption ist derzeit noch nicht als Standardmethode verfügbar. Die Vasektomie entlastet die Partnerin von der alleinigen Verantwortung für die Empfängnisverhütung und gilt als sicherer, gut verträglicher Eingriff.










